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Principe Pietro
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| Der Glaube in Bildern |  | | | | | 28Aprile2004, Libreria Editrice Vaticana | | Paperback, 160 | | Language: German | ISBN-13: 978-88-2097-567-8 | | | |
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Description:
Pressestelle Bistum Eichstätt:
Der Glaube in Bildern Ein Streifzug durch den katholischen Glauben Eichstätter Diözesanpriester Christoph Kühn ediert deutsche Ausgabe
Auf die Frage, wie man einem Heiden am besten den Glauben vermitteln könne, antwortete der hl. Johannes von Damaskus vor etwa 1300 Jahren: Bringe ihn in die Kirche, zeige ihm die Pracht, mit der sie erfüllt ist, und erkläre ihm die Abfolge der heiligen Bilder! Nach der gleichen Methode geht das in diesen Tagen in Rom erschienene Büchlein Der Glaube in Bildern vor. Das im Heiligen Jahr 2000 von Prälat Pietro Principe publizierte Werk La Fede per Immagini hat jetzt der Eichstätter Diözesanpriester und Vatikandiplomat Msgr. Dr. Christoph Kühn ins Deutsche übertragen. Das Ergebnis ist eine deutsche Ausgabe, die das Interesse vieler Menschen finden wird, die nach einem ansprechenden Kompendium des katholischen Glaubens suchen. Die neue Edition zeichnet sich in der Tat durch eine Reihe von Anpassungen an die Bedürfnisse der Benutzer aus dem deutschen Sprachraum aus. So bietet die auch optisch sehr gediehene Neuveröffentlichung gegenüber dem italienischen Original besonders im Gebetsteil wertvolle inhaltliche Erweiterungen.
Dank der gelungenen Zusammenstellung bekannter Werke großer Künstler die meisten dürften jedem Pilger, der in die Ewige Stadt kommt, aus den Vatikanischen Museen und verschiedenen römischen Kirchen vertraut sein und kurzer, einprägsamer Zitate aus der Heiligen Schrift und dem Katechismus spricht das Büchlein gleichermaßen Sinne, Herz und Verstand des Lesers an. Es möchte dazu einladen, den eigenen Glauben besser kennen, verstehen, lieben und leben zu lernen. Die umsichtig ausgewählten Bilder, die das ganze Spektrum der christlichen Kunstgeschichte abdecken, fordern den Leser heraus, sich näher mit dem Kontext der zitierten Stellen aus Bibel und Katechismus zu beschäftigen oder bereits angeeignetes Glaubenswissen aufzufrischen ja mehr noch: das, was der Verstand erkennen durfte, nun auch mit dem Herzen zu erwägen, damit die Wahrheiten der frohen Botschaft umso reichere Frucht bringen im konkreten Leben.
In Anlehnung an den Aufbau des Katechismus wird dem Leser in vier Schritten vermittelt, was der Glaube ist (1. Teil), was er schenkt (2.Teil), was er einfordert (3. Teil) und was er betet (4. Teil).
So wird der Glaube anhand der zwölf Artikel des Credo vorgestellt als die Antwort des Menschen auf die Liebe Gottes, den Schöpfer aller Dinge: Als Glaube, der sich für den Menschen trotz einer immer stärker säkularisierten Welt lohnt, da wir gewiß sein dürfen, daß Gott uns durch die Verdienste Jesu Christi an Kindes Statt angenommen hat. Als Geschenke des Glaubens werden die Sakramente dargestellt, deren Feier und Spendung Christus seiner Kirche anvertraut hat. In ihnen werden uns an den Wendepunkten (Taufe, Firmung, Ehe, Weihe und Krankensalbung), aber auch während unseres ganzen Lebens (Eucharistie und Buße) Gottes Gnade, seine besondere Gegenwart und Hilfe zuteil.
Anschaulich werden die Forderungen des Glaubens in den zehn Geboten, die nach der Weisung Christi ihre Vollendung im Hauptgebot der Liebe finden. Vor allem wird in diesem Teil die Barmherzigkeit des liebenden Gottes herausgestellt, der jedem Sünder vergibt, der reumütig zu ihm zurückkehrt er richtet ihn wieder auf und schenkt ihm die Kraft, den Weg weiterzugehen. Besonders kommt dies in den Bildern vom barmherzigen Vater oder von Christus, der der Sünderin vergibt, zum Ausdruck: Gott fordert nichts anderes aber auch nichts geringeres als unsere Liebe.
Schließlich setzt ein letzter Punkt unser Gebet mit dem Gebet der Kirche und damit mit dem Gebet Christi in Verbindung und leitet so zum Gebetsschatz über. Dieser enthält die christlichen Grundgebete, eine Aufführung der Glaubenswahrheiten und der Normen des christlichen Lebens sowie ausgewählte wichtige Gesänge aus der großen geistlichen Tradition der Kirche. Dieser letzte Teil des Buches schließt mit den gleichbleibenden Texten der Hl. Messe (Ordo Missae) ab gewissermaßen als Anhang ist auch eine Choralmesse angefügt. Die meisten Gebete und Gesänge sind sowohl in deutscher als auch in lateinischer Sprache abgedruckt, um so die Einführung des Buches die Kontinuität und Universalität des Gebetsschatzes der Katholischen Kirche zu bezeugen. Die Originalausgabe hat in Italien viel Beachtung erfahren. Gleiches darf man für die nun vorliegende deutsche Edition erhoffen. Denn den Herausgebern ist es gelungen, dem Leser eine großartige Komposition zu präsentieren, die fasziniert: Alte und moderne Kunst verbinden sich, um die Wahrheiten des Glaubens, die die Kirche ins Wort faßt, in Farben und Formen zu besingen. Wer sich davon ansprechen läßt, dem bietet Der Glaube in Bildern aus der Fülle und Weite der kirchlichen Tradition einen wahren Schatz an Gebeten, die Antwort des Menschen auf die Liebe Gottes sein wollen. Ein neues Glaubens- und Gebetsbuch, dem weite Verbreitung zu wünschen ist! Marco Benini / Michael Wohner Der Glaube in Bildern. Hrsg.: Pietro Principe. Deutsche Ausgabe: Christoph Kühn. Libreria Editrice Vaticana (Vatikanstadt). ISBN: 88-209-7567-X. 160 Seiten.
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